Der "Ingolstädter Abiturpreis", der 2009 von der hiesigen Altherrenvereinigung (AHV) ins Leben gerufen wurde, um den akademischen Nachwuchs zu fördern, feiert in 2015 sein siebenjähriges Bestehen. Jedes Jahr verleiht die "Ingolstädter Altherrenvereinigung der akademischen Corps, Burschenschaften, Landsmannschaften, Turnerschaften" den Preis an eine der herausragenden Seminararbeiten aller Ingolstädter Abiturjahrgänge. Persönlicher Einsatz und auch die Besonderheit der Themenstellung stehen hierbei im Vordergrund. Die Prämie ist auf 500 Euro dotiert. Sie soll den Start ins akademische und berufliche Leben unterstützen und die individuellen Leistungen des Preisträgers ehren. Die Siegerehrung findet jedes Jahr im Sommer im Garten der Alten Anatomie statt.

Im Vorfeld der Abiturpreisverleihung wählen die fünf Ingolstädter Gymnasien jeweils eine Arbeit ihrer Abiturienten aus den drei teilnehmenden Kategorien "Sprachen, Literatur, Kunst", "Naturwissenschaften, Mathematik" sowie "Gesellschaft, Religion, Geschichte" aus. Die insgesamt 15 eingereichten Arbeiten werden anschließend von einer dreiköpfigen Fachjury gesichtet und bewertet. Zu den drei Juroren zählen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, Alt-Oberbürgermeister Peter Schnell (Politik), Dr. Brigitte König (Wissenschaft), Literaturwissenschaftlerin und Leiterin des Ingolstädter Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing sowie bis 2015 Dr. Walter Zander (Industrie), ehemaliger Bereichsleiter in der Technischen Entwicklung bei Audi. Ab 2016 übernahm Herr Prof.Dr.-Ing. Berthold von Großmann die Aufgaben von Herrn Dr. Zander in der Fachjury. Herr Prof.Dr.-Ing. Berthold von Großmann lehrt an der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik der Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm.